Ausstellungen
2004
4.
April 2004
bis 31. Mai 2004
"Gezeichnet Graffiti"
A-ONE – J.-M. Basquiat - F. Boisrond – R. Combas – CRASH -
DAZE – DAIM – ERO - Keith Haring - LADY PINK - Mate -NOC 167 –
V. Spielmann – TOXIC
Sprayerszene Rhein/Main:
6103camp – vierundzwanzig – riot – diok – grischa neuweger
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Öffnungszeiten: Di – Fr:
11 – 18 Uhr; Sa, So, Feiertage: 11 – 17 Uhr geschl.: Karfreitag (9.4.); 1.Mai Mit „gezeichnet graffiti“ präsentiert Kunsthalle Darmstadt weltberühmte Sprayer aus dem New York der achtziger Jahre und Writer aus der aktuellen deutschen Szene. Motive der Pop-Art mit schematisierten Charakteren sind genauso vertreten wie surrealistische Mischwelten und ein Crossover der Gattungen, bei dem Schriftzüge, „tags“, als Skulptur, Landschaftsgemälde oder Radierung auftreten. Neben Sprayern sind auch Keith Haring und Künstler der „figuration libre“ zu sehen, die die Graffiti-Szene begleiteten oder nachhaltig beeinflußten. Die ursprüngliche Kunst des Graffiti läßt sich als eine ebenso unkalkulierbare wie subversive jüngere Schwester der Pop Art verstehen: Greift die Pop-Art Motive und Ikonen der Werbewelt auf, verwendet die Graffiti-Kunst deren Distributionsmechanismus: Graffitis „tätowieren” die Städte, überziehen sie mit einem dichten Geflecht von gesprühten Logos, „tags”, die für das Rollen-Ich des „writers” werben. Die „writer“ markieren ihr Revier - so durchbrechen sie symbolisch die Anonymität der Großstadt und stellen dem „offiziellen“ Zeichensystem des Öffentlichen Raums ihre Geheimsprache entgegen. „gezeichnet graffiti“ veranschaulicht, auf welche Weise subversive „graffiti“ auch die Gattung der dauerhaften, „durchkomponierten“ Bilder eroberten – und erobern. |
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